Marderfalle

Sie möchten einen Marder bekämpfen oder fangen. Dann sind Sie hier auf unserer Infoseite Marderfalle.tips genau richtig. Wir stellen Ihnen hier verschiedenen Lösungen vor, um den Marder zu belämpfen. Schauen Sie sich einfach mal um.

Die Anwendung einer effektiven Marderfalle wird zunehmend wichtiger für viele Menschen. Marder richten nicht nur in der Landwirtschaft große Schäden an, sondern auch an dem Eigentum vieler Leute, die in der Nähe zur freien Natur wohnen. Wer einmal einen Marder im Haus oder auf dem Dachboden gehabt hat findet ihn sicherlich nicht mehr süß oder nett, sondern ist froh wenn er den Marder wieder los geworden ist.  Somit steigt der Bedarf an einfach zu handhabenden Marderfallen.

Die Marderfalle ist abgesehen von einzelnen Hilfsmitteln, wie beispielsweise Marder-Sprays, die Lösung, um Herr der Lage im Falle eines Marder-Problems zu werden.

Als Kulturfolger finden wir den Marder in Hof und Haus. Das bedeutet, dass er sich die durch Menschenhand vorgenommenen Änderungen in der Umwelt zu Nutze macht und somit in den Lebensraum des Menschen eindringt. Er profitiert von angelegten Wiesenflächen wie Gärten, nutzt Verkehrswege und Behausungen und macht sich in den Siedlungen auf Nahrungssuche. Folglich ergibt sich hier die Notwenigkeit immer wieder mit einer Marderfalle zu arbeiten. Wir stellen Ihnen hier eine Vielzahl von Marderfallen vor.

Eine Marderfalle hat den Vorteil, dass sie lediglich aufgestellt werden muss und keiner weiteren Beaufsichtigung bedarf. So können Sie mit einer Marderfalle die nachtaktiven Tiere ganz einfach fangen oder jagen, ohne selber nachts wach sein zu müssen. Besonders mit unseren Lebendfallen, welche den Marder einsperren, gelingt Ihnen der Fang ganz einfach. Hierfür sind keine großen Jagd-Erfahrungen nötig.

Doch auch mit Schlagfallen ist Fangen von Mardern möglich. Diese empfehlen wir jedoch nur Menschen mit Fallenschein oder Jägern.

Doch wo besteht nun die Gefahr für den Menschen?

Marder können für den Menschen gefährlich werden und fallen unangenehm durch das Poltern auf Dachböden, Fraßresten, Kot, Schäden am Haus und das zerbeißen an Gummiteilen in parkenden Autos auf. Die Sachschäden, die durch den Marder entstehen, können sehr kostspielig werden. Demzufolge sind sie gegen Krankheiten wie Tollwut, Lungenwürmern und Räudemilben empfindlich. Sie gefährden unsere Gesundheit, besonders die von Kindern und Haustieren. Auch wenn Marder ihren Schlafplatz häufig wechseln, kommen sie gerne an Stellen zurück, an denen sie bereits waren. Hat es dem Marder also bei seinem ersten Besuch bei Ihnen gefallen, muss es nicht sein Letzter gewesen sein. Hinzu kommt, dass sich Jungtiere ihr Revier vorwiegend nahe dem der Mutter suchen. Das ist gefährlich, da der Marder pro Jahr mehrere Junge auf die Welt bringt. Da die Paarungszeit auf die Monate Juli und August fällt, klagen viele besonders im Herbst über neuen Zuwachs in ihrem Haus, da sich dann die Jungtiere auf die Suche machen. Umso wichtiger ist es, die Marder mithilfe einer Marderfalle zu vertreiben und ihnen klarzumachen, dass sie nicht willkommen sind. Nicht nur in der Landwirtschaft sind die Schäden durch Marder groß und führen zu hohen Kosten. Gerade Wohnhäuser und Autos, die in unmittelbarer Nähe zur Natur stehen, sind häufig betroffen. In den Motorräumen von Autos zerbeißen sie Elektrokabel und Kühlschläuche, an Isoliermatten hinterlassen sie Kratzspuren. Viele wissen nicht, warum Autos ein beliebter Aufenthaltsort von Mardern sind. Während man früher davon ausgegangen ist, dass der Marder Autos aufsucht, um die Restwärme des Motors zu genießen, weiß man heute, dass die Reviermarkierungen von vorigen Marderbesuchen der Grund sind. Der erste Marderbesuch im Auto ist folglich harmlos, erst der Nachfolger richtet die Schäden an, weil er seinen Vorgänger aus dem Revier verjagen will. Um seine Duftmarke über die des Kontrahenten zu legen, zerbeißt er die Kabel. Auf dem Dachboden beschädigen sie Isolierungen und hinterlassen Kot und Urin. Das kann einen eindringlichen unangenehmen Geruch verursachen und an den darunter befindlichen Decken und Wänden können unschöne Flecken entstehen.

Marderfalle als Lösung!

Die Marderfalle ist abgesehen von einzelnen Hilfsmitteln, wie beispielsweise Marder-Sprays, DIE Lösung, um Herr der Lage im Falle eines Marder-Problems zu werden. Als Kulturfolger finden wir den Marder in Hof und Haus. Das bedeutet, dass er sich die durch Menschenhand vorgenommenen Änderungen in der Umwelt zunutze macht und somit in den Lebensraum des Menschen eindringt. Er profitiert von angelegten Wiesenflächen, wie Gärten, nutzt Verkehrswege und Behausungen und macht sich in den Siedlungen auf Nahrungssuche. Folglich ergibt sich hier die Notwendigkeit, immer wieder mit einer Marderfalle zu arbeiten.

Wir stellen Ihnen hier eine Vielzahl von Marderfallen vor. Eine Marderfalle hat den Vorteil, dass sie lediglich aufgestellt werden muss und keiner weiteren Beaufsichtigung bedarf. So können Sie mit einer Marderfalle die nachtaktiven Tiere ganz einfach fangen oder jagen, ohne selber nachts wach sein zu müssen.

Lebendfalle für den Marder

Marderfalle-Drahtfalle

Marderfalle Lebendfalle Drahtfalle

Die beste Möglichkeit Marder zu vertreiben ist das Fangen mit einer Lebendfalle und das anschließende Aussetzen an einem anderen Ort. Dazu eignet sich eine Kasten- oder Gitterfalle. Zu beachten ist jedoch das Jagdgesetz, das es Privatpersonen in Deutschland untersagt, Marder zu fangen, da sie unter Artenschutz stehen. Sollten Sie keinen Jäger beauftragen können, fragen Sie bei der regional zuständigen Jagdbehörde eine entsprechende Genehmigung an. Um den Marder so schonend wie möglich zu fangen, eignet sich eine Marderfalle mit genügend Freiraum (am besten über 75 cm Länge). So gehen Sie sicher, dass die Falle nicht den Schwanz des Marders beschädigt. Zudem sollten Sie auf eine ausreichende qualitative Verarbeitung achten, sonst kann sich der Marder z.B. an abstehenden Drähten verletzten. Am besten eignen sich Marderfallen mit zwei Eingängen, denn Marder scheuen Sackgassen. Während die Gitterfalle zur Tarnung mit natürlichem Boden ausgelegt werden sollte (Stroh, Holz, Blätter, etc.), ist die Kastenfalle etwas einfacher in der Handhabung, da sie direkt aufgestellt werden kann. Hier wird allerdings der Köder nicht so gut wahrgenommen.

Schlagfallen für den Marder (Ei-Abzugseisen)

Marderbunker GFK

GFK Bunker für Marderfalle Totschlagfalle

Doch auch mit Schlagfallen ist Fangen von Mardern möglich. Diese empfehlen wir jedoch nur Menschen mit Fallenschein oder Jägern. Schlagfallen sind im Haus oder befriededen Gelände nicht sinnvoll. Im Revier oder Wald sieht dies jedoch häufig anders aus. Je nach Jagdgesetz sind Totschlagfallen jedoch nicht erlaubt. Überprüfen Sie dies für Ihr Bundesland auf jeden Fall.

Das Ei-Abzugeisen ist eine Schlagfalle, welche sehr effektiv gegen Iltisse oder Marder genutzt werden kann. Die Falle ist für den Einsatz im Revier oder Garten konzipiert. Das Ei-Abzugeisen ist mit einer gefalteten Feder aus Spezialstahl ausgestattet, welche sehr zuverlässig und schlagkräftig auslöst. Der Ei-Abzug beziehungsweise die Ködervorrichtung ist zentral in der Mitte angebracht und verhindert, dass der Schädling den Köder fressen kann, ohne die Falle auszulösen. Die Feineinstellung an der Feder ermöglicht es Ihnen manuell nachzujustieren, um möglichst effektiv gegen den Schädling vorgehen zu können.

Kastenfalle für den Einsatz beim Marder

Am häufigsten werden Kastenfallen für das Fangen von Mardern eingesetzt. Dies ist auch darauf zurückzuführen, das der Marder unter das Jagdgesetz fällt und daher nicht so ohne weiteres gefangen werden darf. Auch wenn Sie im Haus oder am Auto Probleme mit Mardern haben, dürfen Sie ihn nicht töten. Sie können bei der Jagdbehörde einen Antrag stellen und dann dürfen Sie den Marder in einer Kastenfalle fangen. Aber Achtung! Der Baummarder hat das ganze Jahr über Schonzeit und darf von Ihnen nicht gefangen werden. Eine Kastenfalle hat den Vorteil, das Sie mit einer robusten und stabilen Marderfalle sicher sind, das der gefangene Marder nicht mehr entkommen kann. Eine gute Marderfalle sollte mindestens 0,8 bis 1 m lang sein. Der Auslöser sollte etwas robuster sein, da Marder die Angewohnheit haben, dass sie die Falle auch gerne erst überprüfen und damit auslösen könnten. Beim aufstellen der Kastenfalle sollten Sie Handschuhe tragen, damit der Marder nicht durch den Geruch abgelenkt wird. Als Köder haben sich Eier oder auch Kunstköder bewährt.

 

Tipps beim Aufstellen einer Marderfalle

Der Tatsache zu folge, dass der Marder gerne an bekannte Orte zurückkehrt, sollten Sie die Marderfalle genau hier aufstellen. Im Besten Fall stellen Sie andere Wege zu, sodass die Marderfalle der einzige Weg zum Ziel ist. Weiterhin ist zu beachten, dass der Marder keine freien Stellen mag. Demnach sollte die Marderfalle beispielsweise an einer Wand oder einem Zaun platziert werden. Um den Marder an eine bestimmte Stelle zu locken eignen sich Marderköder aus dem Fachhandel, aber auch Eier und Trockenfrüchte von zuhause. Locken Sie ihn an ein paar aufeinanderfolgenden Tagen damit an und testen Sie, ob sich der Marder auf die Stelle einlässt. Beißt er an, können Sie die Marderfalle aufstellen.

Für das Fangen brauchen Sie Geduld, sollte der Marder nach zwei Wochen noch immer nicht in die Marderfalle getappt sein, platzieren Sie sie an einem anderen Ort.

  1. Seien Sie geduldig! Wenn Sie die Marderfalle aufstellen können Sie nicht davon ausgehen, dass der Marder innerhalb von einem Tag dort hineinläuft.
  2. Legen Sie die Falle mit Erde, Holz, Blättern, Moos und ähnlichen Dingen aus. Marder mögen es nicht über Draht zu laufen.
  3. Decken Sie die Falle zu. Gerade Drahtfallen sollten mit einer alten Decke oder einem alten Teppich abgedeckt werden. Damit bleibt es Dunkel.
  4. Stellen Sie die Falle in eine Ecke oder an den Rand eines Raumes. Nie in die Mitte des Raumes.
  5. Bestücken Sie die Falle mit einem Köder. Nur so kommt er auch in die Falle!
  6. Machen Sie keine Experimente mit slebstgebauten Fallen. Eine gute Fall muss stabil sein!

Köder für die Marderfalle

Beim aufstellen einer Marderfalle stellt sich immer wieder die Frage, wie man die Falle beködert. Es haben sich verschiedene Köder bewährt. Wie der Name der Schlagfalle „Ei-Abzugseisen“ schon sagt, scheinen Eier ganz gute Köder zu sein. So ist es auch. Rohe Eier sind das Mittel der Wahl, um bei Schlagfallen eine Beköderung sinnvoll hinzubekommen. Gekochte Eier sind nicht so hilfreich. Weiße Eier scheinen auch besser geeignet zu sein als dunkle.

Des weiteren gibt es noch industriell gefertigte Köder. Diese kann man direkt beim Kauf einer Falle mitkaufen. Das Lockmittel von Hagopur scheint sich im Markt durchgesetzt zu haben. Ein Allheilmittel und die todsichere Lösung ist es aber auch nicht. Marder sind halt nicht einfach auszutricksen. Doch manchmal liegt es nicht am Köder sondern am Umfeld. Wenn Marder einmal gemerkt haben, dass eine Falle bereit steht, dann sind alle Köder nutzlos. Daher kommt es eher darauf an, dass die Falle richtig aufgestellt wird.

Eine Marderfalle sollte stabil sein

Es gibt viele verschiedene Marder. Die meisten Marder sind jedoch trotz ihrer Größenunterschiede verhältnismäßig klein für ein Raubtier. Daher muss eine Marderfalle oft gar nicht so groß sein. Das Körpergewicht reicht von nur 25 Gramm bei einem kleinen Mauswiesel bis hin zu 40 Kilogramm bei beispielsweise einem Seeotter. Dementsprechend sollte die Marderfalle dennoch stabil sein, um einen solchen Marder sicher fangen zu können. Das Selberbauen einer Marderfalle ist zwar möglich, jedoch sehr zeitaufwendig und wegen der benötigten Materialien sogar teuer.

Hier können Sie eine Marderfalle kaufen!

Wie funktioniert eine Marderfalle?

Marderfalle-Drahtfalle

Marderfalle Lebendfalle Drahtfalle

Bei den Marderfallen mit zwei Eingängen fallen die Klappen zu, sobald der Marder den Auslöser in der Mitte des Käfigs berührt hat. Da es kein Ködermittel alleinig für den Marder gibt, kann es vorkommen, dass sich auch schon mal andere Tiere in der Falle verirren, beispielsweise Katzen, Füchse oder Eichhörnchen, diese können Sie nun problemlos wieder aussetzen. Hat der Marder angebissen, sollten sie ihn möglichst schnell freilassen, da er unter hohem Stress steht. Damit er nicht mehr zurückfindet, sollte er mindestens 60 Kilometer weit ausgesetzt werden, denn so weit reicht sein Geruchssinn. Für den Transport decken sie die Falle am besten mit einem Tuch oder einer Decke ab. Zur Beruhigung kann etwas zu Essen helfen.

Marder im Haus

Marder im Haus sind natürlich eine unangenehme Sache. Sie knabbern Leitungen und Kabel an, nagen und buddeln sich Tunnel und Eingänge in Wände, Dach und Isolierung und verschmutzt das Haus mit Urin oder Futterresten. Um den Marder wieder los zu werden sollte man auf einige Dinge achten und direkt Maßnahmen ergreifen, um den Marder zu fangen, zu vertreiben und im Notfall auch zu töten. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit in der Ernährung sind sie nicht nur in ländlichen Regionen sondern immer häufiger auch in den Innenstädten  anzutreffen. Marder sind nachtaktiv und sehr scheu. Daher wird man sie zunächst im Haus nicht direkt wahrnehmen. Sie meiden Licht und Menschen. Sie erkennen den Marderbefall eher durch die angerichteten Schäden, wie angenagte Leitungen, durchfressene Isolierungsschichten und Losung sowie Uringeruch häufig auf dem Dachboden. Marder kommen überwiegend über das Dach in das Haus. Sie finden sich daher eher auf Dachböden und in den oberen Stockwerken. Im Keller findet man sie so gut wie nie. Marder streifen durch ein größeres Revier. Daher kann es auch sein, das Marder nicht immer anwesend sind. Er kommt eher immer wieder mal nachts vorbei, da er mehrere Verstecke in seinem Revier hat. Die Bekämpfung mit Gift oder Ultraschallgeräten ist daher schwierig. Eine Kastenfalle ist für die Bekämpfung eines Marders eine gute Sache. Kastenfallen oder Drahtfallen lassen sich sehr einfach aufstellen, regelmäßig kontrollieren und sind praktisch in der Anwendung.

Marder im Auto

Marderbesuch im Auto– Oft bekommen bekommt man es gar nicht mit, dass sich pelzige Untermieter im Auto eingerichtet haben. Denn wer öffnet schon täglich die Motorhaube? Die Aktivitäten des Marder werden deshalb häufig erst bemerkt, wenn Schäden schon eingetreten sind. Gerade im Frühjahr sollte man öfters  einen Blick auf den Motor werfen. Über die vergangenen Jahre ist ein deutlicher Anstieg von Marderschäden an Autos feststellbar: 2016 verzeichnete die deutsche Versicherungswirtschaft mehr als 200.000. Die Schadensumme belief sich dabei auf 66 Millionen Euro – fast doppelt so viel wie 2005. Dazu dürfte noch eine erhebliche Dunkelziffer kommen, denn die Zahlen umfassen nur die versicherten Schäden. So ärgerlich schon die direkten Schäden durch Marderbisse sein können, richtig ins Geld gehen oft die Folgeschäden. Daher macht es Sinn richtig vorzubeugen. Wenn der Marder zum Beispiel eine Achsmanschette zerbissen hat, kann es durch eindringenden Schmutz zu einer Schädigung von Antriebs- oder Achsgelenken kommen. Das Perforieren eines Kühlwasserschlauchs durch Marderzähne kann den Verlust von Kühlflüssigkeit und einen anschließenden Motorschaden zur Folge haben.

Im Motorraum eines parkenden Autos sieht der Marder ein ideales Versteck, das er mit entsprechenden Duftmarken kennzeichnet. Stellt der Autofahrer nun seinen Wagen an einem der folgenden Tage im Revier eines anderen Marders ab, nimmt dieser die Duftmarkierungen seines Konkurrenten wahr. Vor allem im Frühjahr verteidigen die Tiere ihr Revier jedoch besonders nachdrücklich. Der zweite Marder macht sich dann über die von seinem Konkurrenten markierten Teile her. Für Metallteile hat das relativ wenig Folgen. Bei weichen Kunststoff- und Gummikomponenten sieht das anders aus. Und natürlich markiert er seinerseits ausgiebig das nun von ihm beanspruchte Revier.

Gerade im Frühjahr lohnt sich deshalb für jeden Autofahrer, der den Wagen nicht konsequent in der Garage parkt, etwas häufiger ein gründlicher Blick unter die Motorhaube. Auch ohne sichtbare Schäden sollten dabei Dinge, die im Motorraum nichts zu suchen haben wie Eier, Brotreste oder tote Beutetiere, stutzig machen. Ein Marder ist dann offenbar dabei, sein Versteck einzurichten. War ein Marder zu Besuch, sollte auf jeden Fall eine gründliche Motorwäsche auf dem Programm stehen. Nur so lassen sich die Duftspuren im Motorraum entfernen und ein weiterer Besucher wird nicht unnötig gereizt.

Abwehrmaßnahmen wie Mottenkugeln, WC-Steine oder Säckchen mit Hundehaaren im Motorraum bringen nix. Nur Lärm machen hilft auch wenig, da Marder sich sowohl an die Gerüche als auch an den für sie ohrenbetäubenden Lärm gewöhnen. Außerdem ist es möglich, dass die Tiere Gehörschäden davontragen. Und unter den Wagen geschobener feinmaschiger Kaninchendraht hilft nur so lange, bis sich die Besucher an den wackligen Untergrund gewöhnt haben. Am wirkungsvollsten ist es, den kompletten Motorraum mardersicher zu verkleiden. Allerdings sind entsprechende Bausätze nicht für alle Autos verfügbar. Alternativ lassen sich per Wellschlauch aus Hartkunststoff oder Aluminium freiliegende Kabel effizient schützen. Manschetten, Dämmmaterial oder Schläuche bleiben jedoch weiterhin gefährdet. Wirksamer ist meist ein elektrisches Schutzsystem, oder spezielle Drahtfallen.

Dieses Video von Audi zeigt ganz gut, wie sich ein Marder durch ein Auto fressen kann. Wer denkt, da passt der doch nie rein hat sich aber geirrt.

Marder sollte man also auch in der Garage oder direkt am Auto bekämpfen. Da nutzt einem natürlich eine Totschlagfalle wenig. Hier sollte man mit Ultraschall oder Marderschreck arbeiten

Der Baummarder

baummarderDer Baummarder ist die einzige Marderart, die in der Baumkrone lebt. Somit ist der Wald ihr vorrangiger Lebensraum. Zu finden sind sie in Mittel- und Nordeuropa. Das dichte kastanienbraune Fell des Barmmarders mit einem gelben Kehlfleck ist für ihn charakteristisch. Seine Pfoten sind im Sohlenbereich vollständig behaart, somit haben sie den Vorteil, sich vor Feinden gut verstecken zu können und keine Spuren zu hinterlassen. Er ist mit seinen 75 cm Gesamtlänge und 1,85 kg Körpergewicht ein echtes Fliegengewicht, das bis zu 4 m weit springen kann. Sein Streifgebiet ist sein Tutorium und wird markiert. Zu seiner Ernährung gehören Kleinnager, Wald- und Schneehasen, Eier, mittelgroße Vögel bis hin zu Insekten und Beeren. Den Tag verschlafen Marder, da sie dämmerungs- und nachtaktive Tiere sind, die über ein sehr gutes Sehvermögen sowie Geruch- und Hörsinn verfügen. Demzufolge besitzen sie Vibrissen am Kopf und der Innenseite der Vorderpfoten. Mit 1 ½ bis 2 ½ Jahren sind Baummarder Geschlechtsreif und können 2 bis 7 Junge bekommen. Ihre Ranzzeit ist im Juli / August und ihre Tragzeit beträgt 250-280 Tage.

Der Steinmarder

steinmarderDer Steinmarder ist in ganz Europa beheimatet. Er bevorzugt offene Flächen, Gebirge und lebt in der Nähe der Menschen, meidet ihn aber da er sehr scheu ist. Er baut seine Nester gerne auf Dachböden und Scheunen. Sein graubraunes Fell hat einen weißen Kehlfleck und seine Pfoten sind nackt, wodurch seine Ballenabdrücke immer gut sichtbar sind. Mit seinen 2,3 kg misst er eine Gesamtlänge von 78 cm. Steinmarder sind ebenfalls dämmungs- und nachtaktive Raubtiere, die Mäuse, Ratten, Wildkaninchen, Vögel, süßes Obst zur ihrer Nahrungskette zählen. Sie paaren sich wie die Baummarder zur gleichen Zeit und haben 2 bis 7 Junge.

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